Machen Nudeln dick? – Wir klären den Mythos auf

Besonders am Abend machen Nudeln dick – So hört man es immer wieder aus dem Bekannten- oder Familienkreis. Die beliebten Teigwaren sind aus den meisten Küchen nicht mehr wegzudenken. Die leckeren Nudeln gibt es in vielen Formen und Sorten. Als Beilage können sie fast zu allen Gerichten serviert werden. Doch was steckt hinter dem Mythos? Machen Nudeln wirklich dick? Wir klären auf, über den angeblichen Dickmacher!

Wie viele Kalorien haben Nudeln eigentlich?

Nudeln enthalten einen hohen Anteil an Kohlenhydrate und gelten als Sattmacher. Viele Kohlenhydrate bedeuten aber gleichzeitig auch viele Kalorien! Doch Kohlenhydrate an sich sind nicht der Dickmacher, im Gegenteil sie machen über längere Zeit satt. Erst wenn es um das Thema Soßen geht, kommen die Dickmacher ins Spiel.

Hartweizennudeln

100 Gramm an gekochten Hartweizennudeln beinhalten etwa um die 150 Kalorien. Langkettige Kohlenhydrate, wie sie in Nudeln zu finden sind werden nur langsam abgebaut und halten den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht. Dadurch bleiben Heißhungerattacken meistens aus!

Vollkornnudeln

Vollkornnudeln liegen mit 140 Kalorien in etwa auf dem Niveau von Hartweizennudeln. Allerdings enthalten diese einen noch höheren Anteil an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien als Nudeln mit Weißmehl. Ein sehr lang anhaltendes Sättigungsgefühl ist die Folge.

Eiernudeln

Eiernudeln werden aus Grieß oder Mehl und natürlich Eiern hergestellt. Von der Klebeeigenschaft und den Kalorien ähneln sie sich sehr den Hartweizennudeln.

Asiatische Glasnudeln

Neben der standardmäßigen Pasta, gibt es aber auch noch andere, schlanke Varianten. Asiatische Glasnudeln besitzen in etwa nur 100 Kalorien pro 100 Gramm. Der Name stammt daher, dass sie vom Aussehen her fast durchsichtig erscheinen.

Reisnudeln

Reisnudeln sind von der Farbe her eher matt-weißlich und bestehen hauptsächlich aus Reismehl. Sie werden in vielen asiatischen Gerichten wie Suppen verwendet.

Die wahren Dickmacher und wie man sie ersetzen kann

Nudeln gelten grundsätzlich nicht als Dickmacher, sondern es sind eher die Beilagen, die unseren Bauch wachsen lassen. Für eine gesunde Ernährung sollte man besser auf kalorienreiche Sahne,- Hackfleischsoßen oder Pesto verzichten.

Oftmals ist es so, dass ein kleiner Teil an Soße weitaus mehr Kalorien enthält, als die Nudeln selbst. Gesünder sind dagegen leichte Soßen wie Tomatensoßen. Ein Teil Nudeln kann auch durch mehr Gemüse ersetzt werden.

Ebenso gilt ein leckeres Ratatouille als hervorragender Begleiter für Pasta. Eine weitere Möglichkeit wäre die Nudeln für einen mediterranen Nudelsalat zu verwenden. Durch die Zugabe von Karotten, Eiern, Thunfisch und etwas Olivenöl zaubert man im Nu ein schlankes Gericht.

Die Menge an Nudeln macht´s

Wir wissen nun, dass Nudeln nicht das Hauptproblem an sich sind. Viel mehr sollte mehr auf die Menge achten. Wer pro Woche etwa drei Teller an Nudeln verspeist, liegt voll im Durchschnitt.

Ebenso sollte man auf eine abwechslungsreiche Ernährung setzen. Die Nudeln können ab und an auch mal durch Reis oder Kartoffeln ersetzt werden. Wer dazu noch etwas Sport treibt, verbrennt die aufgenommene Kohlenhydrate und hält sich gesund und fit.

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